Renale Denervation

Die renale Denervation ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von therapieresistentem Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Dabei werden gezielt Nervenfasern in den Nierenarterien mittels Katheter verödet, um die überaktive Signalübertragung zwischen Niere und Nervensystem zu reduzieren. Dies kann zu einer nachhaltigen Senkung des Blutdrucks beitragen.

Wissenswertes zur renalen Denervation

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Was ist eine renale Denervation und warum wird sie durchgeführt?

Die renale Denervation ist ein interventionelles Verfahren, bei dem über einen Katheter die Nerven in den Nierenarterien gezielt behandelt werden. Sie kommt insbesondere bei Patientinnen und Patienten zum Einsatz, deren Bluthochdruck trotz medikamentöser Therapie nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Wie bereite ich mich auf die renale Denervation vor?
Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche ärztliche Aufklärung sowie die Überprüfung Ihrer aktuellen Medikation und Vorbefunde. In der Regel sollten Sie am Tag der Untersuchung nüchtern erscheinen. Bestimmte blutverdünnende Medikamente müssen gegebenenfalls vorübergehend angepasst oder pausiert werden – dies erfolgt stets in Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt. Bitte informieren Sie uns über bekannte Allergien, insbesondere auf Kontrastmittel, sowie über bestehende Nierenerkrankungen.
Ist die renale Denervation schmerzhaft?
Die renale Denervation wird in der Regel unter lokaler Betäubung und gegebenenfalls mit zusätzlicher Sedierung durchgeführt. Während der Behandlung können kurzfristig leichte Schmerzen oder ein Wärmegefühl auftreten, die jedoch gut kontrollierbar sind.
Welche Risiken sind mit der renalen Denervation verbunden?
Wie bei jedem katheterbasierten Eingriff bestehen gewisse Risiken, darunter Blutungen an der Einstichstelle, Gefässverletzungen oder seltene Komplikationen an den Nierenarterien. Insgesamt gilt das Verfahren jedoch als sicher und gut verträglich.
Wie lange dauert die Behandlung und was geschieht danach?
Die Behandlung dauert in der Regel etwa 60 Minuten. Nach dem Eingriff erfolgt eine Überwachung über mehrere Stunden. In den folgenden Wochen wird der Blutdruck regelmässig kontrolliert, um den Therapieerfolg zu beurteilen und die Medikation gegebenenfalls anzupassen.

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